Du bist hier:

Aus dem Beruf zurück in die Ausbildung

Karriereblog-AKQUINET: Marcel hat bei AKQUINET nochmal beruflich von vorne angefangen

Zu Marcel:

Seit dem 01.09.2024 bin ich in der Umschulung zum Anwendungsentwickler bei der akquinet Next in Kiel, nachdem ich zuvor lange Zeit im Baumarkt und dann im Reklamations- und Beschwerdemanagement eines Glasfaserunternehmens gearbeitet habe. Mit Programmieren hatte ich also beruflich noch keine Berührungspunkte. Als Vollblut-Nerd fand ich hier aber schnell Anschluss bei den Kolleg*innen: Erst über gemeinsame Interessen wie Gaming, Filme oder Musik und dann auch schnell über die Begeisterung fürs Coden. Hier wurde mir von Anfang an ein Gefühl vermittelt, als sei ich schon immer Teil des Teams gewesen.

 

Manchmal führt uns das Leben auf unerwartete Wege – so wie bei Marcel. Nachdem er von einem Stellenabbau betroffen war, stellte sich ihm die Frage: Wie weiter? Die Antwort fand er in einem ganz neuen Bereich. Angetrieben von der Empfehlung seines Umfelds und unterstützt durch eine betriebliche Umschulung, wagte Marcel den Sprung in die Welt der Technik und Programmierung. Heute ist er positiv überrascht, wie sehr ihm das Coden liegt. Ein Wechsel, der Mut erfordert, aber sich am Ende mehr als gelohnt hat.

Hallo Marcel! Wie kommt es, dass du dich aus deinem bereits festen Berufsleben nochmal in ein ganz neues Ausbildungsverhältnis begeben hast? Gab es ein bestimmtes Ereignis, das dich zum Wechsel bewegt hat?

Das kam ganz unerwartet. Nachdem ich von einem großflächigen Stellenabbau in meiner letzten Firma betroffen war, ergab sich die Gelegenheit, mich umzuorientieren. Insbesondere mein persönliches Umfeld legte mir nahe, mich doch mal an einem technischeren Beruf zu versuchen. Die Möglichkeit einer betrieblichen Umschulung durch die Arbeitsagentur gab mir dann die nötige Sicherheit, diesen Schritt auch zu wagen. Und ich bin ehrlich überrascht, wie gut mir das logische Coden und Entwickeln tatsächlich tut. Hätte ich das gewusst, wäre ich diesen Schritt vielleicht schon viel früher gegangen.

Kannst du uns aus deiner Erfahrung sagen, welche Eigenschaften und Fähigkeiten wichtig sind, um in dieser Ausbildung erfolgreich zu sein, und welche Tipps würdest du jemandem geben, der diese Ausbildung bei akquinet NEXT starten möchte?

Noch bin ich ja ganz am Anfang, aber ich kann es versuchen. Ich hatte eingangs insbesondere große Sorgen, nicht genug Vorkenntnisse mitzubringen, um zwischen all den erfahrenen Programmierer*innen hier bestehen zu können. Dieser Zahn wurde mir zum Glück schnell gezogen, denn es wird schnell klar, dass eine gewisse Unsicherheit in diesem Umfeld tatsächlich alle Kolleg*innen begleitet. Wer glaubt, bereits alles zu wissen, wird sich auch nicht entwickeln können.

Zu verstehen, dass man immer etwas Neues lernen kann, ist also wichtiger als alles, was man bisher schon weiß.

Würdest du denn sagen, dass dein bisheriger Lebensweg eher Vorteile oder Herausforderungen in der Ausbildung mit sich bringt?

Definitiv beides. Das Gefühl abzulegen, immer genug leisten zu müssen und stattdessen anzuerkennen, dass regelmäßiges Scheitern zum Lernen dazugehört, war die größte Herausforderung. Das Ego, das in anderen Berufen fast schon überlebenswichtig ist, steht einem hier nur im Weg.

Bereits die nötigen Routinen für eine Vollzeit-Stelle zu besitzen hat mir hingegen sehr geholfen, diesen Druck abzufangen. Meine höhere Belastbarkeit und mein Auge für typische Arbeitsprozesse bringen mir klare Vorteile im Arbeitsalltag, diesen Lernprozess habe ich zum Glück bereits hinter mir.

Was waren deine ursprünglichen Erwartungen an die Ausbildung und den Beruf, und wie hat sich dein Blick seither verändert?

Ich habe einen deutlich höheren Erfolgsdruck erwartet und war sehr positiv überrascht, wie kollegial und entspannt der Umgang mit gemeinsamen Erfolgen und auch Misserfolgen in Wahrheit ist. In meiner Vorstellung war der Bereich eine richtige Ellenbogengesellschaft, die Realität sieht aber ganz anders aus. Lob und Kritik werden offen und ohne Fingerzeig ausgesprochen und im Gegenzug auch dankbar angenommen. Das zeigt sich besonders in den monatlichen Meetings, in denen alle Projekte sachlich und transparent mit der gesamten Belegschaft besprochen werden.

Wie bist du bei deiner Suche auf die akquinet NEXT aufmerksam geworden, und wie hat sie dich von sich überzeugen können?

Persönliche Erfahrungen sind mir super wichtig, daher habe ich in meinem Freundeskreis bei allen mit einem IT-Hintergrund nach Firmen mit einem guten Ruf gefragt. Viele konnten hier auf Erfahrungsberichte von Berufsschulkolleg*innen oder aus der eigenen Arbeitswelt zurückgreifen. Die akquinet Next wurde auffällig oft positiv hervorgehoben, also habe ich nach kurzer Eigenrecherche direkt eine Initiativbewerbung eingeschickt. Der moderne Ansatz und die Firmeneinstellung zum Thema Inklusion waren die entscheidenden „Green Flags“ für mich. Mein Bauchgefühl nach den ersten Tagen im Praktikum war dann das nötige i-Tüpfelchen für meine endgültige Entscheidung. Ich hatte auch mehrere andere Praktika bei weiteren interessanten Firmen, am Ende war es aber eindeutig für mich.

Und jetzt nach ein paar Wochen in der Firma, kannst du sagen, welche Besonderheiten diesen Betrieb für dich zu einem guten Ausbildungsplatz machen?

Das ist einfach zu beantworten: Die unaufgeregte Atmosphäre, in der jedes Thema – privat wie beruflich – sachlich und auf Augenhöhe besprochen wird, stechen für mich am stärksten hervor. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass sich jemand den anderen überlegen fühlt. Zu wem ein solches Betriebsklima passt, der ist hier genau richtig.

Kannst du uns etwas zu deinem Arbeitsalltag sagen? Welche Aufgaben gefallen dir z.B. besonders, und wie bist du in das Team und Projekte eingebunden?

Ich bin grade in der Übergangsphase von Einarbeitung - mit klassischen Übungsaufgaben, die mir das Programmieren nähergebracht haben - zu unterstützenden Aufgaben in den richtigen Projekten. Schon in der Einarbeitung wird hier eine gewisse Selbstorganisiert erwartet, die erstmal ungewohnt ist, aber auf die eigentliche Arbeit hier vorbereiten. Neben einigen gängigen Lern- und Einführungstätigkeiten, die nun mal dazugehören, gehe ich inzwischen selbstständig auf die Kolleg*innen zu, um mich in die Themenbereiche und Projekte einarbeiten zu lassen, die mich derzeit am meisten interessieren und lasse mir dann Aufgaben geben, die groß genug zum Rumprobieren sind, aber klein genug, damit ich nicht nur Bahnhof verstehe.

Du hattest das Thema Inklusion angesprochen. Wie sieht denn die Unterstützung für dich bei individuellen Bedürfnissen oder schwierigen Situationen aus – sowohl durch Kollegen und Vorgesetzte als auch durch deinen Ausbilder?

So wie ich es mir als Anfänger wünschen würde. Ich erhalte auf jede Nachfrage eine angemessene Hilfestellung und bekomme nicht das Gefühl, dass ich mich für Fehler oder doppelte Nachfragen schämen muss. Alle Kolleg*innen können jederzeit angesprochen werden –eigentlich jede*r kam in den ersten Tagen auch auf mich zu, um mir bei Bedarf Hilfe anzubieten - und begleiten mich geduldig bei der Problemlösung. Vorgekaut wird hier aber nichts: Auch wenn ich mal länger brauche, schaffen muss ich es schon alleine.

Und die Zusammenarbeit mit den anderen Azubis? Unterstützt ihr euch gegenseitig?

Ein beständiger Erfahrungsaustausch zwischen den Auszubildenden gehört hier zum Tagesgeschäft. Gleichzeitig sind wir aber nicht nur „unter uns“, sondern ganz natürlich in dem Kolleg*innen-Kreis eingebunden. Das merkt man besonders daran, dass wir Azubis ganz selbstverständlich mit den „Urgesteinen“ gemeinsam zu Mittagessen gehen und auch bei den Firmenveranstaltungen nicht nur untereinander rumhängen, sondern von den Kolleg*innen und auch der Geschäftsführung in deren Gesprächsrunden eingebunden werden. Dieser gegenseitig Respekt funktioniert hier tatsächlich generationenübergreifend in beide Richtungen.

Wie würdest du das generelle Betriebsklima im Büro beschreiben? Gefällt dir an der Unternehmenskultur etwas besonders?

Selbst die erfahrensten Kolleg*innen sind bereit, von den Jüngsten noch was zu lernen, das ist auf jeden Fall das Bemerkenswerteste. Wie grade schon in Bezug auf die Azubis angedeutet, stellt sich hier niemand über den anderen, wodurch ja grade außerbetrieblichen Veranstaltungen wie Firmenfeiern, gemeinsames Essen gehen oder gemeinsame Spielabende so harmonisch sind.

Das grundlegende Vertrauen, das allen Kolleg*innen entgegengebracht wird, ist zwar erst ungewohnt, sorgt aber dafür, dass ich mich von Anfang an wertgeschätzt und entsprechend wohlgefühlt habe. Ich kann und soll mein eigenes Tempo finden, im Gegenzug wird aber auch eine gewisses Maß an Selbstorganisation erwartet, etwa, dass ich eigenständig auf Kolleg*innen zu gehe, wenn ich Aufgaben oder Unterstützung suche. Ich hoffe ich lasse nicht zu sehr raushängen, wie gut mir das gefällt? (lacht)

Deine Begeisterung ist auf jeden Fall spürbar. Welche Projekte oder Aufgaben haben dich denn bisher besonders begeistert, und was macht deinen Arbeitsalltag angenehm und spannend?

Jede abgeschlossene Programmieraufgabe gibt mir mehr das Gefühl, ein „echter“ Programmierer zu sein. Ich komme ja gar nicht aus dem IT-Bereich. Daher war am Anfang noch alles sehr einschüchternd. Jedoch habe ich von Tag zu Tag mehr das Gefühl, die gleiche Sprache wie die erfahrenen Kolleg*innen zu sprechen. Das sinnvolle Feedback und die guten, praxisorientierten Tipps runden die Erfahrung ab. Kein „Das haben wir schon so immer so gemacht“, sondern gute Erklärungen, mit denen ich ganz unverkrampft die Arbeitsmethoden finden kann, die am besten zu mir passen.

Meine abschließende Frage ist dann, ob es ein für dich besonders erinnerungswürdiges Ereignis gab, das du mit uns teilen magst?

Da gibt es auf jeden Fall eins, an das ich sofort denke. Nach meinem regulären Bewerbungsgespräch mit der Personalabteilung und dem Mentor der Anwendungsentwicklung wollte die Geschäftsführung mich auch gerne persönlich kennenlernen und hat mich dafür auf ein ganz ungezwungenes Gespräch bei einem Fischbrötchen eingeladen – richtig norddeutsch also. Dabei konnten wir sogar einige gemeinsame Interessen finden, wie Videospiele aus unserer Kindheit. Ein so menschliches Aufeinandertreffen mit der Geschäftsführung hatte ich noch nie.

Vielen Dank Marcel. Viel Erfolg bei deiner weiteren Ausbildung

 

Zu unseren Stellenangeboten

Vielen Dank für deinen Besuch auf unserem Karriereblog. AKQUINET ist ein führendes IT-Unternehmen, das sich ständig weiterentwickelt und immer auf der Suche nach talentierten Menschen ist, die unser Team bereichern möchten.

Egal, ob du ein Studium oder eine Ausbildung machen möchtest oder schon abgeschlossen hast, auf der Suche nach neuen Herausforderungen bist oder bereits Erfahrung in der IT-Branche mitbringst, bei AKQUINET findest du vielfältige Karrieremöglichkeiten. Von der Softwareentwicklung über IT-Consulting bis hin zur IT-Administration bieten wir spannende Positionen in verschiedenen Bereichen.

Wenn du Teil eines Teams werden möchtest, das innovative Lösungen entwickelt und ständig an neuen Technologien arbeitet, dann schau dir unsere aktuellen Stellenangebote an und bewirb dich direkt.

Worauf wartest du noch? Ergreife deine Chance und starte deine Karriere bei AKQUINET. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der IT!

Weitere Blogbeiträge

Verwandte Artikel